Ja liebe Leidensgenossen, heute war ich bei dem lang angekündigten AC und möchte euch hiermit an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Nur soviel schon mal, ich bin ganz schön k.o. und hab mir eben schon ne Aspirin reingefahren…langsam komme ich aber, auch dank leckerem Essen von der Mama, wieder zu mir.
Es ging los um 8:30 Uhr. Insgesamt waren wir sechs Mädels (wie sollte es anders sein), die eigentlich alle einen recht kompetenten und netten Eindruck machten. Die gegnerische Mannschaft (auch Beobachter genannt) bestand unfairer Weise aus 8 Personen.
Das Programm im Überblick:
- Selbstpräsentation (war ja bereits vorbereitet und somit auch ok)
- Bearbeitung Fallstudie und Einzelpräsentation der Ergebnisse
- Gruppendiskussion zur gleichen Fallstudie und Präsentation der gemeinsamen Ergebnisse
- Schriftliche Beantwortung von Fachfragen (Was ist Personalentwicklung, was ist 360° Feedback etc.)
- Mittagspause, Salat, lecker
- Rollenspiel (einzeln)!! Ahhh…Wir bekamen ein Anschreiben und Lebenslauf und sollten uns damit kurz auf ein Bewerbungsgespräch vorbereiten. Im Gespräch sollten wir dann herausfinden, ob der Kandidat dem Anforderungsprofil entspricht. War witzig, weil der Schauspieler (also der Bewerber) total lustlos und unmotiviert war. Danach sollte man sagen, ob man ihn einstellen würde.
- Postkorbübung
- noch ein Rollenspiel, diesmal mit einer Führungskraft. Es ging um ein Trainingskonzept, bei dem ich gerne Gruppenübungen einbauen würde, die Führungskraft auf solche Kuschelsachen aber keinen Bock hat. Ich sollte versuchen, einen Kompromiss zu finden. War nicht möglich, bei dem Schauspieler war kein durchkommen. Hab versucht ruhig zu bleiben. Unglaublich, was sich bei dieser Firma an schauspielerischem Talent verbirgt.
- Gruppendiskussion mit Rollenverteilung zum Thema Work-Life-Balance. Sollten erst alle einzeln die Pros und Kontras ausarbeiten und dann kurz vor der Diskussion wurden die Rollen vergeben. 3 Arbeitgeber (eher negativ dazu eingestellt) und 3 Betriebsrat (natürlich positiv dazu eingestellt). Ich…Arbeitgeber…fand ich super, dagegen ist immer gut! Blöd war nur, dass meine zwei Arbeitgeberkolleginnen irgendwann die Seite wechselten und sich auch schöne Maßnahmen für die Mitarbeiter überlegten. Ich hab versucht immer noch bisschen dagegen zu halten (Was kostet das, Was bringt das, Ist das nicht Privatsache etc.) War glaub ich ganz gut, dass ich die Position beibehalten habe.
Ende: 17:15 Uhr
Ich denke, ich hab mich ganz gut geschlagen. Hab bei allen Diskussionen gute Punkte angebracht und auch immer Gehör bei den anderen gefunden. Insgesamt bin ich auch die ganze Zeit recht cool und gelassen geblieben und hatte immer Spaß bei den Übungen. Ob´s geklappt hat? Ich weiß es nicht. Kann mir nix vorwerfen, aber die anderen waren auch gut. Feedback gibt´s nächste Woche.
Möge die Beste gewinnen…
1 Kommentar:
hört sich spannend an!!!
diese rollenspiele sind jawohl geil... manche personaler wären bessere schauspieler als die von rtl/sat1 serien...
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