Sonntag, 24. Februar 2008

Arbeiten und Feiern: auch ein Paradoxon?

Ja, Freunde des gepflegten feierns.... Das Feiern geht auch nach dem Studium weiter.

Dieses Wochenende durfte ich mit der NRW-Belegschaft meines Arbeitgebers in ein geplegtes Hotel in Winterberg verbringen. Nein, es lag kein Schnee (nur künstlicher Schnee auf der Ski-Piste). Aber das war eh zweitrangig.

Es fing an mit einer angenehmen (über eine Stunde Landstrasse *kotz*) Fahrt. Dort angekommen, traf man schon die ersten Kollegen, einige von denen hatten definitiv schon genug Alkohol zu sich genommen. Die Neuankömmlinge haben dann abgesprochen, sich in 30 min in einer sehr (sehr sehr) verrauchten Kneipe um die Ecke zu treffen: man muss ja aufholen! Gesagt getan: um 15 Uhr das erste Hefe-Getränk.

Um 19:30 wurde dann die Belegschaft von 3 Mini-Busse abgeholt und zu einem netten Steak-Haus gefahren: essen und trinken auf Kosten der wunderbaren amerikanischen Firma.
Um 21 Uhr wurden wir erneut von den Mini-Bussen abgeholt, nur diesmal waren es nur 2.

Ein Krimi: 2 total überfüllten Mini-Busse, alle "Stehplätze" belegt. Hintergrundsmusik: "Ich hab ne zwiebel auf dem Kopf, ich bin ein Döööööööner! Ein Dööööööner!". Es war so schlecht, dass es schon wieder zu lustig war...

Diese Fahrt führte uns zum "Alpenrausch". Juhuuuu! Ballermann/Aprés-Ski bis zum abwinken. Großraumdisco mit Anrecht auf etliche Dorftrottel und lustige Holländer. Am Eingang bekam jeder Mitarbeiter der wunderbaren amerikanischen Firma einen Gutschein über 48 Euro zum freien Verzehr. (Ich glaube ich habe höchstens 20 verbraucht, da das Bier, in meinem Fall Grolsch, nur 2 Euro kostete).

Um 1:30 habe ich mein letztes alkoholisches Getränk zu mir genommen. Was bei weitem nicht bedeutete, dass ich um 5 nicht mehr Stock betrunken war. Um 2 habe ich einen gepflegten nickerchen im sitzen gemacht,weiter gefeiert und bin dann um 4:45 zurück zum hotel in Begleitung weiterer 9 Arbeitskollegen, die auch nicht mehr konnten, gegangen. Um 5:30 habe ich tief und fest geschlafen, um 9 Uhr aufgestanden, von 9:30 bis 11:30 ausreichend gefrühstückt und um 11:45 haben wir uns auf dem Rückweg nach Köln gemacht.

Ich weiss nicht, ob all meine Arbeitskollegen die Nacht überlebt haben. Viele sahen heute morgen noch wie Leichen aus. Man hörte nur Stöhnen (und irgendein gebrabbel auf Holländisch) im Frühstücksraum.

Moral des Wochenendes: ich habe viele sehr nette Kollegen kennengelernt und festgestellt, dass manche Menschen einfach nur versaut und notgeil sind, wenn sie unter starkem Alkoholeinfluss stehen. (vielleicht sind sie auch nüchtern so, man weiss es nicht...)

So, meine couch ruft mich. Mein verkarterter Körper schreit nach einer Liegeposition.

2 Kommentare:

Akasha hat gesagt…

"versaut und notgeil"? Das schreit nach weiterer Erklärung!

Kurier dich schön.

die nach peperoni schmeckt hat gesagt…

du hast die putz putz musik vergessen ;-)