Dienstag, 23. Dezember 2008

Montag, 22. Dezember 2008

Seit 10:42 Uhr...

... bin ich mir ganz, ganz, gaaaaaaaaaanz sicher, dass ich unglaublich wichtig bin. Ohne mich würde die gesamte Welt, ach was sage ich, das Universum zusammen brechen!!! Alle nur denkbaren Dimensionen würden kollabieren. Chaos würde regieren! Aber selbst das Chaos würde irgendwann verzweifeln, weil ich nicht mehr da bin!!! Armageddon!!!

Um 10:42 klingelte mein Telefon! Manu Chao störte meine Urlaubsidylle! Eine mir zunächst unbekannte Domstadtnummer wurde angezeigt und als ich abnahm hört ich eine mir nicht ganz unbekannte Stimme fragen welche Datei die richtige sei! 1.2 oder 1.3?

Dieser Anruf alleine ist der Beweis!

1.) Mir steht ein Diensthandy zu.
2.) Mir steht ein Dienstlaptop zu.
3.) Aus 1. und 2. folgt: Mir steht eine Gehaltserhöhung zu.
4.) Die Welt ist verrückt und kann keine eigenständigen entscheidungen mehr treffen ... 1.2 oder 1.3 .... ich glaubs je echt nicht!!!

Montag, 15. Dezember 2008

Wirtschaftskrise

Schade, dass das nicht auf meinem Mist gewachsen ist :-) Aber ich wollte Euch dennoch diese erleuchtende Erklärung für die KRISE nicht vorenthalten. Viel Spaß beim Lesen:


Mandy besitzt eine Bar in Kreuzberg. Um den Umsatz zu steigern, beschliesst sie, die Getränke der Stammkundschaft -hauptsächlich alkoholkranke Hartz IV Empfänger- auf den Deckel zu nehmen, ihnen also Kredit zu gewähren.

Das spricht sich in Kreuzberg schnell herum und immer mehr Kundschaft desselben Segments drängt sich in Mandy's Bar. Da die Kunden sich um die Bezahlung keine Sorgen machen müssen, erhöht Mandy sukzessive die Preise für den Alkohol und erhöht damit massiv ihren Umsatz.

Der junge und dynamische Kundenberater der lokalen Bank bemerkt Mandy's Erfolg und bietet ihr zur Liquiditätssicherung eine unbegrenzte Kreditlinie an. Um die Deckung macht er sich keinerlei Sorgen, er hat ja die Schulden der Trinker als Deckung.
Zur Refinanzierung transformieren top ausgebildete Investmentbanker die Bierdeckel in verbriefte Schuldverschreibungen mit den Bezeichnungen SUFFBOND®, ALKBOND® und KOTZBOND®. Diese Papiere laufen unter der modernen Bezeichnung SPA Super Prima Anleihen und werden bei einer usbekischen Online Versicherung per Email abgesichert. Daraufhin werden sie von mehreren Rating Agenturen (gegen lebenslanges Freibier in Mandy's Bar) mit ausgezeichneten Bewertungen versehen. Niemand versteht zwar, was die
Abkürzungen dieser Produkte bedeutet oder was genau diese Papiere beinhalten, aber dank steigender Kurse und hoher Renditen werde diese Konstrukte ein Renner für institutionelle Investoren.

Vorstände und Investmentspezialisten der Bank erhalten Boni im dreistelligen Millionenbereich. Eines Tages, obwohl die Kurse immer noch steigen, stellt ein Risk
Manager (der inzwischen wegen seiner negativen Grundeinstellung selbstverständlich entlassen wurde) fest, dass es an der Zeit sei, die ältesten Deckel von Mandy's Kunden langsam fällig zu stellen.
Überraschenderweise können weder die ersten noch die nächsten Hartz IV Empfänger ihre
Schulden, von denen viele inzwischen ein Vielfaches ihres Jahreseinkommens betragen, bezahlen. Solange man auch nachforscht, es kommen so gut wie keine Tilgungen ins Haus. Mandy macht Konkurs. SUFFBOND® und ALKBOND® verlieren 95%, KOTZBOND® hält sich besser und stabilisiert sich bei einem Kurswert von 20%.
Die Lieferanten hatten Mandy extrem lange Zahlungsfristen
gewährt und zudem selbst in die Super Prima Anleihen investiert. Der Wein und der Schnapslieferant gehen Konkurs, der Bierlieferant wird dank massiver staatlicher Zuschüsse von einer ausländischen Investorengruppe übernommen. Die Bank wird durch Steuergelder gerettet. Der Bankvorstand verzichtet für das abgelaufene Geschäftsjahr auf den Bonus.


Ähnlichkeiten mit eventuell wahren Gegebenheiten sind zufällig und
keineswegs beabsichtigt....

Aber so oder so ähnlich muß es wohl gewesen sein!!!!

Die Freuden eines Kurztrips nach Zürich


Die Unnerhemddrägerin war auf dem Zürcher Uetliberg, düste mit diesem rasanten Gefährt den Schlittelweg hinunter (3,1km!!!) und hatte einen riesen Spaß.
Meine Hose war naß, meine Finger Eisklötze und einmal sah ich mich schon über die Bande fliegen, aber es war wirklich cool!

Freitag, 12. Dezember 2008

Zeichen und Wunder 3

Ich schließe mich der allgemeinen wundersamen Stimmung an und darf frohlockend verlautbaren: Meine Einstellung wurde vom Geschäftsführer und vom Betriebsratsausschuss genehmigt und der weitere Verwaltungsapparat wurde in Gang gesetzt. Nächste Woche sollte ich endlich näheres zum Vertrag etc. wissen. Juhuuu!!!

Damit geht Sylvester ein Kasten kaltes Hopfengetränk auf meine Kappe!

Nur am Rande: Das Fun-Verb Januar 2009 lautet dinksen.
Beispielsatz: DINKSt du schon oder wohnst du noch!?

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Zeichen und Wunder 2

Liebe Fun-Gemeinschaft,
Lieber Langweiler,

MEIN Windows ist noch besser. Es kennt mich. Es weiss einfach über mich, meinem Leben und mein Gemütszustand bescheid.

Und hier ist der Beweis:



In diesem Sinne: ein erholsames Wochenende wünsche ich euch!

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Zeichen und Wunder

Die XP Hilfe funktioniert... es geschehen noch Zeichen und Wunder. Zum ersten Mal in meinem jungen Leben mit Win-XP hat das Hilfe-Center mir die Lösung präsentiert. Ich kann es eigentlicherweise nicht glauben.

Dienstag, 9. Dezember 2008

Fazit

Das Fazit der letzten drei Wochen lautet: When I tried to make me go to rehab, I should have said "No, no, no!".

Zuviel körperliche und mentale Anstrengung nach einer langen Stress- und Schmerzphase bringt nicht die gewünschte Erholung sondern weitere körperliche Erschöpfung und Frustration. Wahrscheinlich hätte ich lieber Urlaub auf Balkonien machen sollen. Aber bei mir muss ja alles Schlag auf Schlag kommen, das leidige Thema mit der Geduld. Andereseits wusste ich nicht, dass mich Bewältigungsprozesse, weitere Schmerzen und Erschöpfung und dadurch auch noch Heimweh erwarten. Ja, man lernt nie aus. Als ich begriffen habe, dass ich irgendwie nicht mehr die selbe wie vor drei Jahren bin im Vergleich mit anderen Patienten muss ich um ca. 20 Jahre gealtert sein, konnte ich mich ausruhen, meine Schmerzen vorerst verschwinden lassen und mich weiter auf daheim freuen.
Geschafft ist geschafft, Tick in the box. Das Jahr 2009 darf meinetwegen endlich ruhig werden. Einfach Geld verdienen, gegen die Rezession konsumieren und leben lernen und lassen, sind meine Vorsätze. Ach ja, und die Platzreife ablegen.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

"falsch"parken

an alle erfahrenen Autobesitzer, ich benötige euren Rat:
eigentlich läuft alles super! habe eine Masse an Parkplätzen vor der Tür zur Auswahl, die von 18-8h umsonst sind! das passt prima zu meinem Arbeitsrhythmus!
ABER wenn ich wie z.B. nächste Woche mal nicht mit Auto zur Arbeit fahre, weil ich mich zwecks Weihnachtsfeier abends nicht mehr für fahrtüchtig halte oder wenn ich mal spontan früher Feierabend mache oder oder oder!?
Was wäre dann der Weg des geringeren Übels beim (absichtlichen) falschparken? Ich hab die Möglichkeit, mein Auto auf Parkplätzen mit Parkscheibe, mit Parkautomat oder mit Anwohnerparkschein abzustellen, was ist denn bitte billigste Variante beim erwarteten Kontrollgang der Politesse? bin zu geizig, mir für 2 Monate nen Anwohnerschein zu besorgen! lasst also eure kriminelle Energie fließen...

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Geduld

Ständig und immer muss Geduld an den Tag gelegt werden. Geduld mit sich selbst, Geduld mit anderen, Geduld mit lieben und Geduld mit bescheuerten Menschen. Geduld ist aber leider keine Eigenschaft, die mir zugeschrieben werden könnte. Darum musste ich in meiner Reha schmerzvoll lernen: Geduld mit sich selbst ist das A und O für eine Genesung von Körper und Geist noch mehr Weisheit und ich übergebe mich.

Da ich nun leider meine gesamte verfügbare Geduld für mich selber aufwenden muss, werde ich meinen Möchtegern-Chef morgen erneut anrufen und hoffentlich eine Antwort auf die Frage erhalten, ob ich ein Opfer von Rezession und Stellenkürzungen geworden bin oder ob ich irgendwann dieses Jahr noch mit einer Auschreibung meiner "Stelle" rechnen kann.