Donnerstag, 31. Januar 2008

runter wie Öl

Nach einer Reihe derber Rückschläge bin ich nun stolz der Fun-Gemeinschaft dieses Zitat aus meiner morgendlichen Post zu verkünden:
"Sie haben uns davon überzeugt, dass Sie eine hochgradig interessante und qualifizierte Bewerberin für die ausgeschriebene Stelle sind!"
Aber die Freude währt nicht lange, da ich in zwei Wochen zum AC in Ffm antanzen soll. Naja, dann gibts wenigstens wieder was zu posten:-)

Mittwoch, 30. Januar 2008

Fun-arbeiten: Telefongespräche in einem Diensleistungsunternehmen

Telefon klingelt.

(B - Brasilianerin, K - Kunde mMh)

B: Betrieb-Autovermietung, mein Name ist Brasilianerin, was darf ich für Sie tun?
K: Ei, will Auto.
B: Welche Fahrzeugklasse wünschen Sie?
K: Will R8!
B: Wir vermieten keine festen Fahrzeuge, nur Fahrzeugklassen. Wenn Sie eine Fahrzeugklasse reservieren, werden wir Ihnen diese zur Verfügung stellen, wir können aber keine festen Fahrzeuge reservieren. Von wann bis wann wünschen Sie ein Fahrzeug?
K: Heute. Montag abgeben. Will R8.
B: Wie ich Ihnen erklärt habe, wir können kein festen Fahrzeuge reservieren, aber ich verspreche Ihnen, dass Sie ein Fahrzeug dieser Klasse bekommen werden.
K: Will R8!

K legt auf.



15 min später. Telefon klingelt. Arbeitskollegin der Brasilianerin geht dran.

(AK - Arbeitskollegin, K - Kunde oMh)

AK: Betrieb-Autovermietung, mein Name ist AK, was darf ich für Sie tun?
K: Kann man bei Ihnen ein Auto mieten?
AK: Ja, Sie haben bei einer Autovermietung angerufen, Sie können bei uns Autos mieten. (ohne zu lachen, sehr bewundernswert). Um welche Fahrzeugklasse soll es sich handeln?
K: Die kleinste, die Sie haben. Aber ich möchte leasen.
AK: Bei uns können Sie kein Auto leasen, nur mieten. Wie lange soll die Anmietung sein?
K: Ich möchte aber leasen. Wo kann man Autos leasen, wenn nicht bei Ihnen?
AK: Sie können in einem beliebigen Autohaus gehen und dort Autos leasen.
K: Wirklich? Das geht?
AK: Ja.
K: Und was würde es kosten, wenn ich bei Ihnen für ein Jahr ein Auto miete.

AK rechnet und nennt der horrenden Preis.

K: Aha. Schön. Und was würde es kosten, wenn ich dieses Auto bei Ihnen lease?

AK lacht leise, ich sitze daneben und lache mich tot.


Ich hab schon wieder was, oder...

Heute kommts aber wirklich mal dicke!!!
Gerade eben erreichte mich folgende e-post, die im Auftrag einer großen schwedischen Möbelhauskette verschickt wurde und auf meine Bewerbung vom Nov. letzten Jahres bezug nimmt:

Guten Tag Ex-Inselaffenbeobachter,

Sie wollen sich bei **** auch beruflich einrichten? Wir freuen uns über Ihre Bewerbung.

Bei und zählt der Einzelne. Daher nehmen wir uns Zeit, die Dinge sorgfältig zu prüfen. Schließlich wollen wir, dass Sie sich bei uns wohl fühlen.
Wir bitten noch etwas um Ihre Geduld. Unser Tipp: Werfen Sie einfach einen Blick in den **** Katalog. Da vergeht die Zeit wie im Flug.

Freundliche Grüße


... Neeeeeeeeeeeeeeeeee iss klar ne!!!!

Nach der Lektüre dieser e-post und dem Ergebnis meiner morgentlichen Jobsuche möchte ich an dieser Stelle gerne kurz aus Terry Pratchetts Buch "Einfach göttlich" zitieren (und da ich Lust darauf habe und mich von meinem nicht funktionierende Diplomarbeitskorrekturterm ablenken möchte, tue ich das auch!). ... Moment noch ich muss noch nach der Stelle suchen! Ganz so freakich, dass ich die Stelle auswendig könnte bin ich nun auch nicht!!!

Zum Zusammenhang: Es geht um die drei großen philosophischen Hauptrichtungen auf der Scheibenwelt. Es spricht Urn, der Neffe und Schüler des blinden Philosophen Diaktylos (mit der Laterne).

"Da wären die Xenoisten" sagte der Neffe prompt. "Sie vertreten den Standpunkt, die Welt sei sehr komplex und zum größen Teil vom Zufallbestimmt. Die Ibidianer hingegen sind der Meinung, dass die Welt im Grunde genommen sehr einfach ist und einigen fundamentalen Regeln gehorcht."
"Und dann gibt es noch mich." Didaktylos zog eine Schriftrolle aus dem Regal.
"Der Meister hält die Welt für komisch", sagte Urn.
"Und er ist davon überzeugt, dass es auf ihr nicht genug zu trinken gibt", fügte Didaktylos hinzu.

Quelle: Einfach göttlich, S.182f, Terry Pratchett, 2003, München

In diesem Sinne!!! Denkt mal drüber nach!

Ich wusste es schon immer...


... bei in München regeln man Sachen anders (bitte auf das Bild klicken!!!)

Dienstag, 29. Januar 2008

Für die Statistikerin zum Ablenken

Mich als Familienbeauftragten dieser Gruppe bewegt folgende Frage: Wenn 20% aller Babys vertauscht werden (Quelle: N aus F) und 10% aller Kinder Kukuckskinder sind (Quelle: Hart aber fair, igendwann mal), wie groß ist dann die Chance, dass die Familienväter auch die wirklichen Väter sind? Bzw. sollte man demnächst nach einem heimlichen und dann negativen Vaterschaftstest direkt auch einen heimlichen Mutterschaftstest machen bevor man sich aufregt? Erbitte Antwort.

Geschichten des Alltags

Heute: Der Gebrauch von Zahnseide.
Vor diesem soll hier gewarnt werden. Gestern riss diese nämlich und blieb in meiner Zahnlücke hängen. Das Druckgefühl auf die beiden der Zahnlücke anliegenden Zähne blieb trotz Einsatz von noch mehr Zahnseide, eines Zahnstochers, einer Schere und einer Zange auch über die Nacht hinweg erhalten. Wobei mir bis jetzt nicht klar ist, ob dieses Gefühl wegen der Zahnseide oder der Werkzeuge weiterhin besteht. Egal: Kennt jemand einen in der Nähe befindlichen guten Zahnarzt? Werde mich morgen mal dahin begeben, sollte das Druckgefühl bis dahin nicht verschwunden sein. Besten Dank

Fun-Verb: ehrenrunden

OK, hab wieder eins, aber das ist vorerst das letzte für diese Woche ;)

ich ehrenrunde
du ehrenrundest
er/sie ehrenrundet
wir ehrenrunden
ihr ehrenrundet
sie ehrenrunden

Beispiel: Um einem Fach wie FiWi oder Statistik seinen Respekt zu bekunden, ehrenrundete die Fun-Gemeinschaft.

Montag, 28. Januar 2008

Fun-Verb: paniken

ich panike
du panikst
er/sie/es panikt
wir paniken
ihr panikt
sie paniken

Beispiel: Akasha panikt, weil sie zuviel faulpelzt und computert obwohl sie in bereits 10 Tagen Klausur schreibt.

Samstag, 26. Januar 2008

AC Teil II

Auch dies gehört wohl nun zu unserem neuen Lebensabschnitt hinzu: Die berühmt berüchtigten Assessment Center. Gerne hier mein Erfahrungsbericht bei der BZgA am gestrigen Tag:

1. Anreise bis 10Uhr (wobei ich feststellen musste, dass ich definitiv die kürzeste Anreise von allen hatte. Die meisten meiner "24 Konkurrenten" kamen aus Berlin - aha)

2. Was sollte uns erwarten?: Sechs lustige Spielchen, die alle eigentlich nur zeigen sollten, ob wir es vor einer Gruppe hinbekommen zu sprechen und natürlich was Sinnvolles erzählen.

3. Nach der ersten Vorstellungsrunde mit den wohl unvermeidlichen Stärken/Schwächen-Fragen war klar: Hier ist geballte Kompetenz am Start und und es wird schwer...allerdings waren auch alle unglaublich nett und interessant

4. Rollenspiel: Einer muss vor die ganze Gruppe und so tun als wäre er bereits der kompetente Ausstellungsbetreuer und begrüße gerade eine Gruppe 16Jähriger Schüler in der Ausstellung...Der Rest vom Trupp musste natürlich so gut als möglich so tun als sei man 16 und hätte jede Menge blöde Fragen gleich zu Beginn. Da stand ich also und hatte nervige Zwischenfragen: Zum Beispiel ob ich einen Freund hätte und ob die Ausstellung um Rassismus ginge und ob wirklich alle mitmachen müssten....

5. Mittagessen: Nicht genießare, klumpige Suppe aus dem Krankenhauscatering nebenan und einige besser schmeckende, belegte Brötchen

6. Fragengewitter: Alle sitzen brav im Kreis und müssen abwechselnd mehr oder minder intelligente Fragen spontan beantworten. Ich hatte da zum Beispiel: Was ist für mich Teamwork und warum arbeitet die Ausstellung vor Ort mit Kooperationspartnern zusammen?! Und ich hatte noch Glück

7. und nun, mal wieder alle nach einander hoch auf die Bühne und innerhalb von 2Minuten einen vorgegebenen Begriff erklären. Ich kann Euch sagen, bei dem Begriff Kastration hätte ich kapituliert..Meiner war Macho.

8. So zum Schluss noch: Warum ich und kein anderer?! Keine einfache Frage, bei unglaublich vielen guten Leuten.

Ausblick: Entschieden wird bis Donnerstag und sie nehmen nur ca. 15 von uns. Wobei die Jungs klar im Vorteil sind, weil weniger am Start waren und die Organisatoren gerne immer gleich viele Jungs und Mädels rekrutieren....also ich wüsste allerhöchstens vier von uns allen, die ich nicht nehmen würde.

Wenns klappt wäre super, weil es so aussieht, als könnte man mit all den Leuten jede Menge Spaß haben, weil die Vorbereitung erstklassig ist und last but not least, weil die Bezahlung so gar nicht schlecht ist (Konditionen gerne auf persönliche Anfrage:-)

Selbstkritik/Einschätzung: Ich denke, dass ich mich gar nicht so schlecht verkauft habe. Zumindest habe ich mir keine offensichtlichen Fehler geleistet. Klar hätte es noch besser laufen können. Hinterher fallen einem natürlich 1000 Sachen ein, aber für mein erstes AC war es gut, denk ich....Außer, dass ich so aufgeregt war, dass mir zwischendurch einige vorher gedachte Sachen einfach nicht mehr einfallen wollten, sobald ich auf der Bühne stand.
Ich hoffe ich bin drin...also Daumen drücken bis Donnerstag

Fun-Verb: papern

ich paper
du paperst
er/sie/es papert
wir papern
ihr papert
sie papern

Beispiel: Zur vorbereitung seiner konferenz muss langweiler jetzt auch am wochenende papern.